BIM- und digitale Werkzeuge

DIGITALISIERUNGS-HERAUSFORDERUNG

Neue BIM- und digitale Werkzeuge für KMUs

Der europäische Bausektor ist kein homogener Sektor. Große Unternehmen, die groß angelegte, hochkomplexe, hochtechnologische Bau- oder Renovierungsprojekte durchführen, koexistieren mit den verbleibenden 92 % des Sektors (KMUs mit weniger als 10 Mitarbeitern), die sich mit kleinen, niedrigtechnologischen Bauprojekten hauptsächlich für den privaten Sektor beschäftigen und direkt für Endkunden oder als Subunternehmer in großen Betrieben arbeiten. Obwohl diese KMUs wirtschaftlich gesehen bis zu 80 % der Produktion des gesamten Bausektors ausmachen, hinken sie bei der digitalen Transformation, einschließlich der Einführung und Umsetzung von BIM, deutlich hinterher. In Anbetracht der Tatsache, dass finanzielle Investitionen und Schulungen die Haupthindernisse für eine erfolgreiche Einführung durch KMU sind, werden angepasste, intuitive und erschwingliche Tools für den Digitalisierungsprozess benötigt. Diese Tools sollten sich mit spezifischen Aufgaben und Fachkenntnissen befassen: z. B. BIM-basierte Energie-Audits, schnelle Erkennung von Asbest, Problemerkennung bei der Installation von HLK-Systemen. Die Tools können auf verschiedenen Technologien basieren, von 3D-Scans, Cloud-Punkten, Augmented-Reality-Hardware/Software bis hin zu vereinfachter, erschwinglicher/Open-Source-BIM-Software oder Baumanagement-Plattformen.

  • Erwartete Ergebnisse/Auswirkungen:

Digitale Technologien, die klare und messbare Vorteile für Anwendungen und Märkte bieten, mit daraus resultierenden Technologieanwendungen, die auf KMUs zugeschnitten sind. Vereinfachte BIM/digitale Tools, die auf die KMUs des Bausektors abzielen und sie in ihren täglichen Aktivitäten unterstützen. Daraus soll eine höhere Qualität der Arbeiten erreicht und eine bessere Organisation und Koordination mit anderen Mitwirkenden ermöglicht werden, um z.B. die Bauqualität zu erhöhen und die Störungen, die zu schlechten Leistungen führen, zu reduzieren. Die Zeitspanne des Baus soll optimiert werden, aber auch die Facility-Management-Aktivitäten sowie die Rückbauaktivitäten mit BIM-basierten Tools sollen unterstützt werden. Hier sind die an der Bau- und Nutzungsphase beteiligten KMUs mit dem klaren Ziel angesprochen, die Vorteile eines BIM-basierten Ansatzes über die gesamte Lebensdauer eines Bauprojekts zu maximieren.

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