GRÜNSTATTGRAU - STATEMENT

GRÜNSTATTGRAU begrüßt das neue Regierungsprogramm 

– es gibt Mut!

Das von ÖVP und Grünen vorgestellte Regierungsprogramm wird von der Geschäftsführung von GRÜNSTATTGRAU begrüßt, denn es enthält viele Maßnahmen zu Umwelt und Energiepolitik in Österreich, inbegriffen die Nennung von Dachbegrünung, Quartiersentwicklung mit Grünräumen, Reduktion der Flächenversiegelung, Nutzung von Grauwasser und Hebung der Sanierungsquote auf 3%.

Die Anstrengungen auf politischer Seite, wie etwa auf EU-Ebene mit dem Green New Deal, bewirken eine Bewusstseinsbildung über dringend notwendigen Handlungsbedarf. GRÜNSTATTGRAU Geschäftsführerin Vera Enzi„Dadurch wird Bauwerksbegrünung als eine Klimawandelanpassungsmaßnahme gesehen und gehört, daraus ergibt sich Breitenwirkung. Jedes von unseren Netzwerkpartnern umgesetzte Projekt zählt. Genau dazu setzen wir die Impulse in ganz Österreich, so verstehen wir unseren Auftrag“. Die Regierungsziele gehen mit den Zielen des Innovationslabors konform. 

Das klare Bekenntnis der neuen Regierung zu einer ökologisch-sozialen Steuerreform in einem zweistufigen Vorgehen, u.a. die Streichung von umweltschädlichen Subventionen und CO2 Reduktion innerhalb von zwei Jahren wird positiv gesehen. Ebenso wird der angekündigte umfassende Ausbau der Photovoltaik als sehr wichtig erachtet. Die Kombination mit Begrünung ist dabei dringend großflächig umzusetzen. Solartechnik in Kombination mit Begrünung bringt höheren Strommehrertrag, wichtigen Regenwasserrückhalt, Biodiversität in der Stadt sowie eine Verlängerung der Lebensdauer der Dachhaut. Geschäftsführerin Susanne Formanek, die das Bekenntnis der Regierung zu keinem Raubbau an der Natur beim Ausbau erneuerbarer Energien, d.h. einen naturverträglicheren Ausbau als sehr positiv sieht, betont: „Gerade der geplante umfassende Ausbau der Photovoltaik darf keinen Dach- und Fassadenflächenkampf entfachen. Die Kombination von Solartechnik und Begrünung ist technologisch ausgereift und muss umgesetzt werden.“ Die geplante Errichtung eines Biodiversitätsfonds wird sehr begrüßt.

Die Anhebung der Sanierungsquote auf 3 % bekräftigt die Wichtigkeit Sanierungsmaßnahmen im Gebäudesektor zur Erreichung der Klimaziele zu forcieren. „Knapp 60% des Gebäudebestands wurde vor den 80er Jahren erbaut und die oberste Geschossdecke gilt als eine der wichtigsten Sanierungsmaßnahmen, danach kommt die Fassade. Wenn dabei Begrünungen gleich miteinkalkuliert werden sind die Mehrkosten gering, aber die Wirkung für die Stadt und Nachbarschaft als auch den Nutzer groß: Kühleffekte, Wasserrückhalt, Energieeinsparungen- um nur einige Vorteile zu nennen“ so Susanne Formanek.

Die angekündigte Implementierung von hochwertiger Quartiersentwicklung mit Grünräumen, Reduktion versiegelter Flächen, Nutzung von Grauwasser, Dachbegrünungen, konstruktiver Überwärmungsschutz und “aktive Kühlmöglichkeiten in einschlägigen Rechtsmaterien und Förderinstrumenten” werden sehr begrüßt. Aber alle Punkte im Regierungsprogramm sind nur dann etwas Wert, wenn sie richtig und schnell umgesetzt werden. „Zumindest gibt das Regierungsprogramm Mut, und wir alle haben es nun in der Hand, die Umsetzung auch einzufordern und dabei zu helfen!“ so die beiden Geschäftsführerinnen.

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Stadt der Zukunft ist ein Forschungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wird im Auftrag des BMVIT von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT abgewickelt.

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