MUGLI Präsenz

beim Innovationsforum Ökologie

des Landes NÖ in Wieselburg 

Das Land Niederösterreich unterstützt Aktivitäten rund um Green Economy mit einem Bündel an Maßnahmen und Angeboten. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes NÖ wurden klima- und ressourcenschonende Innovationen der Niederösterreichischen Wirtschaft präsentiert.

MUGLI nahm dabei einen wichtigen Platz und Rolle ein: der mobile Dschungel wurde zum Veranstaltungsort FH Wieselburg geholt, um Bauwerksbegrünung in den Mittelpunkt der Diskussionen rund um die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu stellen. In mehreren Führungen konnten sich die TeilnehmerInnen wie u.a. Georg Bartmann, Leitung Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie der NÖ Landesregierung und Helmut Miernicki, Geschäftsführer ecoplus sowie Jochen Danninger, Wirtschaftslandesrat des Landes NÖ von den innovativen Systemen, die in Kombinationen mit Erneuerbaren Energien demonstriert werden, informieren.

„Die Gebäudehülle muss multifunktional werden, sowohl für die Energieproduktion – und speicherung wie auch für die Gebäudeoptimierung und Verbesserung des Mikroklimas verwendet werden. Es darf zu keinem Flächenkampf kommen!„ appellierte Geschäftsführerin Susanne Formanek.

 

Klimaschutz kann auch als innovativer Business Case gesehen werden. Technische und soziale Innovationen sind wichtige Faktoren für wirksamen Klimaschutz. Für die Wirtschaft ist die Klimaerwärmung deshalb nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Nachhaltige Innovationen werden wahrscheinlicher, wenn Menschen zusammenkommen, die sonst nicht miteinander im Gespräch sind. Das Innovationsforum Ökologie bietet dafür eine hervorragende Möglichkeit.“ führte Fred Luks, Nachhaltigkeitsforscher und Publizist aus.  

In einer anschließenden Podiumsdiskussion ging Susanne Formanek auf die Leistungen und Potentiale der Grüne Infrastrukturen bzw. naturbasierte Lösungen, wie im speziellen auf und in Bauwerken (Fassaden- Innenraum und Dachbegrünungen) ein, da sie ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu klimaresilienten, energieeffizienten und lebenswerten Städten sind.

Am Podium waren sich die geladenen Gäste einig, dass wirtschaftlicher Fortschritt und umweltbewusstes Handeln nicht im Widerspruch stehen. Wirtschaft und Umwelt können nicht nur in Balance sein, sondern es ergeben sich dadurch auch neue Geschäftsmöglichkeiten. Es diskutierten:

  • Susanne Formanek, GRÜNSTATTGRAU 
  • Claudia Hagn, TEX2MAT 
  • Rainer Neuwirth, myProduct 
  • Albert Mayrhofer, Salvagnini 

Wirtschaft und Umwelt können nicht nur in Balance stehen, sondern es ergeben sich dadurch auch neue Geschäftsmöglichkeiten. „Der Weg zu steigender Wertschöpfung und neuen, nachhaltigen Arbeitsplätzen führt langfristig über eine durchdachte Ökologisierung der Wirtschaft. Veranstaltungen wie dieses Innovationsforum sind wichtig, weil sie zur Sensibilisierung der Unternehmerinnen und Unternehmer beitragen“, erklärte Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger.    

Dass Gemeinden und Städten dabei ebenfalls eine wichtige Rolle haben, zeigt Wieselburg, die mit ihrer Initiative „Natur in die Stadt“ ein neues Bewusstsein für Klimawandelanpassungsmöglichkeiten vorlebt.

Die Veranstaltung kam zum Ergebnis, dass es im Bereich Ökologie nicht einen Lösungsansatz für alle Unternehmen und Branchen gibt, sondern dass jeder Betrieb für sich die passenden Maßnahmen und Aktivitäten setzen muss. „Mit dem ‚Innovationsforum Ökologie‘ wollten wir das Bewusstsein für die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei den Unternehmen schärfen. Die Best Practice Beispiele ´made in Niederösterreich´ haben gezeigt, dass es hier für alle Branchen und alle Betriebsgrößen Chancen und Möglichkeiten gibt. „Mit dem großen Angebot an Service- und Unterstützungsleistungen sind wir bestens dafür gerüstet, die Niederösterreichische Wirtschaft auf ihrem Weg in eine erfolgreiche und ökologisch ausgerichtete Zukunft zu begleiten“, sind sich Georg Bartmann, Leiter der Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie der NÖ Landesregierung und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

Den Nachbericht von ecoplus findest du hier!

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