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GRÜNSTATTGRAU feiert 10 Jahre!

Am 1. August sind wir offiziell in unser 10. Geschäftsjahr gestartet. Ein besonderer Meilenstein, den wir ein ganzes Jubiläumsjahr lang mit Euch feiern möchten. Danke, dass Ihr Teil dieser Reise seid!


ZEHN JAHRE GRÜNSTATTGRAU

 Aus einer Vision wurde eine Bewegung

Vor zehn Jahren begann eine Idee, die heute die grüne Transformation unserer Städte entscheidend mitprägt. Was 2016 als mutige Vision startete, ist heute Österreichs führende Innovations- und Kompetenzstelle für Bauwerksbegrünung, Nature-based Solutions und klimaresiliente Stadtentwicklung.

Zehn Jahre GRÜNSTATTGRAU bedeuten zehn Jahre Menschen zusammenbringen, forschen, vernetzen und umsetzen und vor allem die Überzeugung, dass Innovation dort entsteht, wo Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Als erstes österreichisches Innovationslabor für Bauwerksbegrünung schuf GRÜNSTATTGRAU einen offenen Experimentier-, Lern- und Vernetzungsraum. Hier wurden neue Technologien getestet, Demonstrationsprojekte begleitet, Qualitätsstandards entwickelt und Wissen für Planung, Umsetzung und Betrieb zugänglich gemacht. Durch Living Labs, mobile Ausstellungsformate wie MUGLI, digitale Werkzeuge und interdisziplinäre Forschungsprojekte wurde die Stadt selbst zum Versuchsfeld.

Das Innovationslabor wirkte- und wirkt auch noch heute – dabei als Bindeglied zwischen Forschung und Markt: Es vernetzte AkteurInnen, unterstützte neue Produkte und Geschäftsmodelle und beschleunigte den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Projekte. So entwickelte sich GRÜNSTATTGRAU von einer mutigen Idee zu einer dauerhaften Innovations- und Kompetenzstelle für die grüne Transformation unserer Städte.

Die Bilanz dieser ersten 10 Jahre:

  • mehr als 90 Projekte mit Letters of Intent unterstützt
  • mehr als 100 Projekte mit Fachexpertise, Netzwerk und Kommunikation intensiv begleitet
  • 22 internationale Projekte in über 20 Programmschienen eingereicht
  • aktive Partnerrolle in mehr als 35 Forschungs- und Innovationsprojekten

Zehn Jahre Impulse für mehr Grün

Nach Abschluss der fünfjährigen Förderung führten wir unseren Auftrag mit Unterstützung unserer Netzwerkpartner:innen konsequent bis heute fort:

GRÜNSTATTGRAU ist Innovationsplattform, Wissensdrehscheibe und starke Stimme für Bauwerksbegrünung. Wir verbinden Akteur:innen und Kompetenzen, bringen neue Themen auf die Agenda und setzen Impulse für Forschung, Markt und Umsetzung. Wir initiieren und begleiten Projekte, verbreiten Fachwissen und schaffen Sichtbarkeit für Technologien, Unternehmen und Best-Practice-Beispiele.

Gleichzeitig gestalten wir die Rahmenbedingungen der Branche aktiv mit: durch unsere Mitarbeit in Normungs- und Fachgremien, Arbeitsgruppen und Stellungnahmeverfahren sowie durch Positionspapiere, Qualitätssicherung und den direkten Austausch mit Politik, Verwaltung und weiteren Entscheidungsträger:innen.

Gemeinsam haben wir neben unserer Forschungs- und Disseminationsarbeit wichtige Entwicklungen vorangebracht:

  • ÖNORM L 1136 für Fassadenbegrünung
  • Weiterentwicklung der ÖNORM L 1131 zur neuen ÖNORM B 1131 für multifunktionale Gründächer
  • Merkblätter zu Retentionsgründächern, Dachbegrünung und Holzbau, Hagelsicherheit und weiteren technischen Schnittstellen
  • Stellungnahmen zu Bauordnungen und OIB-Richtlinien
  • Facharbeit zu Brandschutz und Bauwerksbegrünung mit der Stadt Wien und in der DACH-Region
  • Stellungnahme und Austausch ÖWAV-Regelblatt 45 zum Thema biozidfreie Abdichtungen
  • internationaler wissenschaftlicher Austausch durch die von uns organisierte UGreen-Austauschgruppe
  • Mitarbeit in der NBS Task Force und weiteren Fach- und Arbeitsgruppen
  • Positionspapiere zu resilientem Bauen, Kreislaufwirtschaft und Klimawandelanpassung

Auch ökologische und technische Eigenschaften werden immer besser nachweisbar. Die Produktgruppe Dachbegrünung im baubook schafft neue Grundlagen für Ökobilanzierung und Vergleichbarkeit. Messbare Kennwerte für Dach- und Fassadenbegrünungen unterstützen die Integration in Planungs-, Bewertungs- und Finanzierungsprozesse.

Unsere Forschungsprojekte beschäftigen sich unter anderem mit nachweisbaren Wirkungen, Finanzierungen, innovative Materialien und Lösungen, Regen- und Grauwassermanagement, Digitalisierung, Monitoring und Simulation, Sanierung, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, …

Für uns ist klar: Bauwerksbegrünung ist gekommen, um zu bleiben – und wir gestalten ihre Zukunft aktiv mit.

2016–2017: Der Anfang einer grünen Zukunft

Mit der Gründung von GRÜNSTATTGRAU wurde Neuland betreten. Als erstes österreichisches Innovationslabor für Bauwerksbegrünung entstand ein Ort, an dem Forschung nicht im Labor endet, sondern direkt in unsere Städte getragen wird.

Dank der Unterstützung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und des Programms „Stadt der Zukunft“ konnte das Team rund um Susanne Formanek und Katharina Mauss, zu Beginn Vera Enzi und zahlreiche weitere PionierInnen ihre Arbeit aufnehmen. Als hundertprozentiger Eigentümer stand der Verband für Bauwerksbegrünung hinter der neu gegründeten GRÜNSTATTGRAU Forschungs- und Innovations-GmbH und gründete die GmbH

Von Beginn an war klar: Bauwerksbegrünung ist weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie ist ein wesentlicher Baustein für Klimaschutz, Klimawandelanpassung und lebenswerte Städte.

2018–2020: Wissen aufbauen, Qualität sichern, Menschen begeistern

In den ersten Jahren entstanden die Grundlagen, auf denen heute eine ganze Branche aufbaut. Gemeinsam mit Partnern wurden Qualitätsstandards entwickelt, die Fachausschüsse geführt und weiterentwickelt, Forschungsprojekte begleitet, neue Technologien getestet und Demonstrationsprojekte umgesetzt.

Mit MUGLI entstand ein mobiler Experimentier- und Ausstellungsraum, der Bauwerksbegrünung in ganz Österreich sichtbar und erlebbar macht – bis heute!  Gleichzeitig wurden digitale Wissensplattformen, Best-Practice-Datenbanken und neue Beratungsangebote aufgebaut.

MUGLI startete seine Roadshow im Juli 2018 am Wiener Hauptbahnhof. Heute haben wir mehr als 27 Stationen bereist, darunter 12 Stationen in den österreichischen Bundesländern und ein internationaler Stopp in Trnava, Slowakei GRÜNSTATTGRAU – MUGLI und bisherige Standorte, MUGLI in der Slowakei

Das Ziel war immer dasselbe: Wissen teilen, Innovation beschleunigen und Menschen für grüne Lösungen begeistern. Das gelang und dafür möchte das Team von GRÜNSTATTGRAU allen Mitstreiter:innen DANKE sagen!

2021–2022: Aus Innovation wird Wirkung

Nach fünf Jahren Innovationslabor zeigte sich eindrucksvoll, was gemeinsames Arbeiten bewirken kann:

Über 500 Projekte wurden bis heute begleitet – darunter das modulare Fassadenbegrünungssystem „BeRTA“, das im Rahmen des Projekts „50 Grüne Häuser“ in Wien-Favoriten entwickelt wurde, das GRAUWASSER Projekte Queen Gudrun in der Kauergasse und Meidlinger L, ein Balkonrankgerüst, das Prozesse neu denken lässt.

Mehr als 380 Netzwerkpartner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und öffentlicher Hand wurden miteinander verbunden. Über 25 neue Geschäftsmodelle sowie österreichweite Aus- und Weiterbildungsangebote entstanden.

Mit Werkzeugen wie dem GREENING CHECK, der Objekt- und Expertendatenbank sowie zahlreichen Leitfäden und Beiblättern und der Weiterbildung für Bauwerksbegrünung wurde wertvolles Wissen dauerhaft zugänglich gemacht.

Das Innenfavoriten und das Kretaviertel wurden als Living Lab fokussiert, damit das Erlernte in die Welt getragen werden kann: Klimadaten wurden analysiert, Potenzialflächen identifiziert, praxisorientierte Qualifizierungsseminare für klimaresilientes und klimaneutrales Planen abgehalten, ein Prototyp für ein parametrisches Planungsmodell zur kombinierten Nutzung von Dachflächen für Begrünung, Photovoltaik sowie Regen- und Grauwassermanagement entwickelt, etliche Handlungsempfehlungen verfasst, der Zusammenhang zwischen Raumordnung und Begrünung wurde dargestellt, bis hin zum ersten kompakten Marktreport für die österreichische Begrünungsbranche mit Ergebnissen einer umfassenden Onlinebefragung von Städten zu Strategien und Maßnahmen der Klimawandelanpassung – der GREEN MARKET REPORT!

 

Aber auch in ganz Österreich wurde das Wissen übertragen: die Umsetzung einer temporären Stadtoase in Form eines begrünten Labors im Stadtentwicklungsgebiet Waagner-Biro in Graz demonstriert die Verbindung von Begrünung, vorgefertigtem Holzbau, Photovoltaikmodulen und der Verschattung von Glasflächen. Das GREEN.LAB in Graz und der Bürostandort in Wien entwickelten sich zur selben Zeit zu Experimentierräumen, in denen Begrünungstechnologien getestet und weiterentwickelt wurden.

Mit Niederösterreichischen Firmen wurde anhand Umsetzungsprojekte der Verlauf und die Wirtschaftlichkeit dargestellt, Monitoringvorlage mit relevanten Kennwerten für grüne Infrastrukturen erstellt und die Ergebnisse des Diskussionsforums „Wirkungen und Kennwerte von Grünen Infrastrukturen – Fokus Mikroklima, Energie- und Wasserhaushalt“ war der Start von 5 folgenden Projekten zum Thema „Anrechenbarkeit der Verschattungsfähigkeit von Fassadenbegrünung in den Energieausweis“

GRÜNSTATTGRAU wuchs damit von einem Forschungsprojekt zu einer dauerhaften Kompetenzstelle für die grüne Stadt.

2023: Gemeinsam wachsen

 Das Jahr 2023 stand ganz im Zeichen des Austauschs. Der Netzwerkpartnertag brachte Expert:innen aus Forschung, Planung, Verwaltung und Wirtschaft zusammen und zeigte einmal mehr, wie wichtig Kooperationen für die grüne Transformation unserer Städte sind.

Neue Forschungsprojekte wie „Green.diversity.Linz“ wurden gestartet. Das umfassende Maßnahmenpaket für zukunftsfitte Quartiere verbindet erneuerbare Energie, Biodiversität und Mikroklima. Internationale Kooperationen und zahlreiche Veranstaltungen stärkten das Netzwerk zusätzlich.

Auch der IKEA-Standort am Wiener Westbahnhof setzte neue Maßstäbe: 160 Bäume am Gebäude und das weltweit erste GREENPASS-PLATINUM-Zertifikat mit einem Erfüllungsgrad von 91 Prozent machten das Projekt zu einem international sichtbaren Vorbild. Das Projekt wurde von unseren Partnern ausgeführt.

2024: Digitalisierung trifft Bauwerksbegrünung

Mit Projekten wie GREENplanout wurde die Digitalisierung der grünen Branche weiter vorangetrieben. Innovative Forschungsprojekte, neue Kooperationen und wichtige technologische Entwicklungen ebneten den Weg für die kommenden Herausforderungen einer klimaneutralen Stadtentwicklung.

Der Wiener Klima Himmel realisierte erstmals in Österreich Laubenkonstruktionen, die Straßenräume überspannen und das Mikroklima verbessern.

Lila4Green brachte Augmented Reality und Gamification in die Begrünungsplanung: Nutzer können virtuelle Bäume, Hecken oder Parklets in Echtzeit visualisieren und mögliche Veränderungen des Stadtraums unmittelbar erleben.

Der neue dreijährige Lehrberuf Klimagärtner:in wurde mit 1. Juli 2024 eingeführt. Er startete zunächst als auf fünf Jahre genehmigter Ausbildungsversuch. Entwickelt wurde das Berufsbild von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von LIM Kommerzialrat Ing. Herbert Eipeldauer. Daran beteiligt waren Fachleute aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand – darunter GRÜNSTATTGRAU –, die Berufsschule für Gartenbau und Floristik Wien, das IBW sowie die Sozialpartner. GRÜNSTATTGRAU – Startschuss für die Klimagärtner:innen

2026: Standards setzen – Zukunft gestalten

Heute, zehn Jahre nach der Konzeption und Gründung, ist GRÜNSTATTGRAU stärker denn je.

Mit der Veröffentlichung der ÖNORM B 1131 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Bauwerksbegrünung ist erstmals umfassend im österreichischen Bauwesen verankert. Die Norm integriert aktuelle Entwicklungen wie Solargründächer, Retentionslösungen und biodiversitätsfördernde Systeme.

Internationale Forschungsprojekte, Netzwerkpartnertage, MUGLIs Roadshow und zahlreiche Bildungsangebote zeigen, dass sich die Wirkung von GRÜNSTATTGRAU längst über Österreich hinaus entfaltet.

Weitere Initiativen und Leistungen weisen bereits in die Zukunft:

GRÜNSTATTGRAU hat 2021 das Innovationslabor RENOWAVE.AT mitbegründet und ist seit dem Start Teil der Impact Days. Diese bringen am 18. und 19. November 2026 in Dornbirn Expert:innen aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um innovative Wege für eine klimafreundliche Gebäudesanierung zu gestalten.

Beim GALABAU Award 2026 wirkt GRÜNSTATTGRAU als Impulsgeberin und Partnerin mit.

Die Projekte GREENenergieausweis, GLASGRÜN sowie MARGRET und dessen Nachfolgeprojekt MARGRET Bioshade zeigen, wie Begrünung künftig in Energieausweise integriert werden kann.

GRÜNSTATTGRAU bietet seinen Netzwerkpartnern heute ein umfassendes Leistungsangebot in den Bereichen Vernetzung, Sichtbarkeit, Wissen, Qualität und Wirkung. Die Kompetenzstelle bringt Unternehmen, Planer:innen, Wissenschaft, Verwaltung und öffentliche Hand zusammen und unterstützt ihre Partner dabei, Innovationen voranzutreiben, Kompetenzen auszubauen und sich im wachsenden Markt für Bauwerksbegrünung und grüne Infrastruktur erfolgreich zu positionieren und sichtbar zu sein. Mit der Netzwerkpartnerschaft werden die Partner Teil einer branchenübergreifenden Innovationsgemeinschaft.

  • Vernetzung und Kooperation: Zugang zu einem aktiven nationalen und internationalen Netzwerk mit mehr als 350 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Planung und öffentlicher Hand. Der fachliche Austausch fördert neue Kooperationen, Forschungsprojekte und gemeinsame Innovationsvorhaben.
  • Sichtbarkeit und Kommunikation: Präsentation der Unternehmen, Kompetenzen, Produkte und Referenzprojekte in der GRÜNSTATTGRAU-Onlinedatenbank sowie über Newsletter, Social Media, Veranstaltungen und Publikationen. Dadurch werden die Leistungen der Partner national und international sichtbar.
  • Wissens- und Technologietransfer: Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen, Praxiserfahrungen, Best-Practice-Beispielen und Entwicklungen der Branche. Workshops, Webinare, Fachausschüsse, Exkursionen und Weiterbildungen ermöglichen den kontinuierlichen Kompetenzaufbau.
  • Forschungs- und Innovationsbegleitung: Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Ideen, Produkte, Technologien und Geschäftsmodelle sowie bei der Anbahnung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. GRÜNSTATTGRAU bringt geeignete Projektpartner zusammen und begleitet Vorhaben von der Idee bis zur Umsetzung.
  • Projektberatung und fachliche Begleitung: Unterstützung bei Fragen zu Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung – unter anderem durch den GREENING CHECK, Projektbegleitung, Vorträge und maßgeschneiderte Beratungsangebote.
  • Qualitätssicherung: Bereitstellung von Leitfäden, Qualitätskriterien, Standards und digitalen Werkzeugen, die Orientierung bei Planung, Ausschreibung, Umsetzung und Pflege von Bauwerksbegrünungen geben. Damit unterstützt GRÜNSTATTGRAU seine Partner bei der Sicherung einer hohen fachlichen Qualität.
  • Positionierung und Marktzugang: Stärkung des Kompetenzprofils und der Wettbewerbsfähigkeit der Netzwerkpartner. Durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und die Vermittlung von Projektmöglichkeiten entstehen neue Kontakte und Marktchancen.
  • Interessenvertretung und gesellschaftliche Wirkung: GRÜNSTATTGRAU bringt die Anliegen der grünen Branche in den Dialog mit Politik, Verwaltung und Gesellschaft ein. Durch Bewusstseinsbildung und fachliche Impulse werden bessere Rahmenbedingungen für Bauwerksbegrünung und klimaresiliente Stadtentwicklung geschaffen.
  • Unterstützung für Städte und Gemeinden: Im Rahmen der Städtepartnerschaft begleitet GRÜNSTATTGRAU Kommunen bei der Entwicklung klimaangepasster Strategien, Leitfäden und Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie bei Workshops, Vorträgen und Aktionen zur Bewusstseinsbildung.

Die Leistungen für GRÜNSTATTGRAU-Netzwerkpartner werden ab September monatlich in einem Webinar vorgestellt:  Teil 1: „NETZWERK – Gemeinsam stärker“ startet am Freitag, 11. September 2026, 10:00–11:00 Uhr. Anmeldung und weitere Informationen: GRÜNSTATTGRAU – Netzwerk

Zehn Jahre GRÜNSTATTGRAU bedeuten weit mehr als abgeschlossene Projekte oder veröffentlichte Studien. Sie stehen für:

  • Ein wachsendes Netzwerk aus über 380 engagierten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft.
  • Neue Standards wie die ÖNORM B 1131, die Bauwerksbegrünung als integralen Bestandteil der Planung verankert.
  • Innovative Produkte wie das modulare Fassadenbegrünungssystem „BeRTA“ und digitale Werkzeuge wie Lila4Green und das KletterpflanzenNAVI.
  • Forschungsprojekte mit messbaren Ergebnissen – von Temperatursenkungen um 1,5 °C beim IKEA-Standort Wien Westbahnhof bis zur Reduktion solarer Einträge um 50 bis 90 Prozent durch GLASGrün.
  • Weiterbildungsangebote, durch die mehr als 120 Erstberater:innen ausgebildet und 68 davon zertifiziert wurden.
  • Internationale Kooperationen mit Organisationen wie EFB, ECTP, ÖGREEN und vielen weiteren Partner
  • Tausende Gespräche, Workshops, Exkursionen, Demonstrationsprojekte und Begegnungen, die Menschen für grüne Lösungen begeistern.

Vor allem aber stehen diese zehn Jahre für den Mut, neue Wege zu gehen, denn die nächsten Jahre beginnen jetzt

Die Herausforderungen des Klimawandels werden größer, die Hitzeentwicklungen und Extremwetterereignisse nehmen bereits zu. Gleichzeitig wächst unser Wissen darüber, welche Lösungen funktionieren. Bauwerksbegrünung ist heute kein Zukunftsthema mehr. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer klimaresilienten, biodiversen und lebenswerten Stadt.

GRÜNSTATTGRAU wird diesen Wandel auch in Zukunft aktiv mitgestalten – als Kompetenzstelle für alle Fragen rund um die grüne Stadtentwicklung, als Innovationsmotor, der neue Technologien und Methoden vorantreibt, als Netzwerkplattform, die Menschen und Ideen miteinander verbindet und als verlässliche Partnerin für Forschung, Wirtschaft, öffentliche Hand und Gesellschaft.

Danke an alle, die diese zehn Jahre möglich gemacht haben

Unseren Partner, Fördergebern, Kunden, Mitgliedern und Wegbegleiter:innen – und vor allem unserem großartigen Team – danken wir für das Engagement, die Ideen und die Leidenschaft.

Denn eines ist heute klarer denn je: Die grüne Transformation gelingt nur gemeinsam. Und wir haben gerade erst begonnen.

 

Dieser Beitrag basiert auf dem publizierten Endbericht „Stadt der Zukunft 2017–2022“ sowie den aktuellen Meldungen und Projekten auf gruenstattgrau.at (Stand: August 2026).

Jubiläums-Herbstaktion für neue Netzwerkpartner:innen

Unser Jubiläumsjahr wollen wir nutzen, um unser Netzwerk weiter zu vergrößern. Deshalb laden wir Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Akteur:innen aus Bauwerksbegrünung, Blau-Grüner Infrastruktur, Klimaresilienz, Stadtentwicklung, Forschung, Planung und Ausführung ein, Teil des GRÜNSTATTGRAU Netzwerks zu werden.

Dein Jubiläumsvorteil 2026

Neue Netzwerkpartner:innen, die sich zwischen 1. August und 31. Dezember 2026 anmelden, profitieren von:

  • beitragsfreier Netzwerkpartnerschaft bis 31. Dezember 2026
  • kostenpflichtigem Start erst am 1. Jänner 2027
  • Entfall der Einschreibegebühr
  • Sichtbarkeit in einem starken interdisziplinären Netzwerk
  • Zugang zu Fachwissen, Arbeitsgruppen, Veranstaltungen und Austauschformaten

Die Jubiläumsaktion gilt für neue Netzwerkpartner:innen bei verbindlicher Bindung für das Kalenderjahr 2027.

Advanced Partner: 450 Euro pro Jahr
Premium Partner: 1.000 Euro pro Jahr

Gestalte mit uns die nächsten zehn Jahre

Wir haben gemeinsam viel bewegt – und wir haben noch viel vor. Werde Teil des GRÜNSTATTGRAU Netzwerks und gestalte mit uns die nächsten zehn Jahre Bauwerksbegrünung, klimaresiliente Gebäude und Blau-Grüne Infrastruktur in Österreich.

Mehr über die Netzwerkpartnerschaft und unsere Jubiläumsaktion erfährst Du beim kostenlosen GRÜNSTATTGRAU Webinar Netzwerkpartnertreff am 11. September 2026.


August 2026

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