Wer gewinnt den „CliA“ 2026? jetzt für „Queen Gudrun“ abstimmen! bis 5. März!
Der CliA-Preis zeichnet innovative Projekte zur Anpassung an den Klimawandel aus und macht Klimawandelanpassung als zweite Säule der Klimapolitik sichtbar – jetzt für „Queen Gudrun“ abstimmen!
CliA – Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung
Der CliA-Preis ist die österreichische Auszeichnung für Projekte zur Anpassung an den Klimawandel und wurde erstmals 2024 vergeben. Ziel des Preises ist es, die Rolle der Anpassung als zweite Säule der Klimapolitik hervorzuheben.
Als höchste staatliche Ehrung werden besonders vorbildliche Anpassungsmaßnahmen und Projekte ausgezeichnet. Damit sollen jene Akteur:innen gewürdigt werden, die wirksame Maßnahmen im Sinne einer guten Klimaanpassung umsetzen. Gleichzeitig dienen die prämierten Beispiele als Motivation für andere, eigene Projekte oder Maßnahmen zur Klimawandelanpassung voranzubringen.
Der Preis wird gemeinsam vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) sowie dem Klima- und Energiefonds getragen.
Ziel des Wettbewerbs
Die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit spürbar und betreffen zunehmend auch Österreich. Extreme Temperaturen, Hitzewellen, Trockenperioden, Starkregen und Hochwasserereignisse stellen Gesellschaft und Infrastruktur vor große Herausforderungen.
Neben aktivem Klimaschutz sind vorausschauende und langfristig wirksame Anpassungsmaßnahmen erforderlich, um Schäden und Kosten zu reduzieren. Selbst bei einem vollständigen Stopp der Treibhausgasemissionen werden die negativen Effekte des Klimawandels aufgrund der langen Verweildauer von Treibhausgasen in der Atmosphäre weiter spürbar sein. Anpassung ist daher eine unverzichtbare Säule der Klimapolitik.
Mit dem CliA-Preis werden nachhaltige und wirkungsvolle Lösungen ausgezeichnet, die den Folgen des Klimawandels vorbeugen, zur guten Anpassungspraxis beitragen und Fehlanpassungen vermeiden.
Bedeutung guter Anpassungspraxis
Gute Anpassungspraxis bringt zahlreiche Vorteile: Sie erhöht die Widerstandsfähigkeit von Menschen und Städten, schützt Leben, verbessert die Lebensqualität, unterstützt die Regeneration von Biodiversität und Lebensräumen und sichert den Wirtschaftsraum. Sie berücksichtigt auch Wechselwirkungen auf andere Bereiche und vermeidet hohe monetäre, soziale oder ökologische Folgekosten.
Eine gute Maßnahme kann Synergien mit Klimaschutz erzeugen, zum Beispiel: Die thermische Sanierung von Gebäuden reduziert den Energiebedarf im Winter und verhindert gleichzeitig sommerliche Überhitzung. Oft entstehen dadurch neue Chancen für nachhaltige Nutzung und Innovation.
Im Gegensatz dazu stehen Fehlanpassungen: Maßnahmen, die zwar auf Anpassung abzielen, aber langfristig negative Effekte auf andere Bereiche oder wesentliche Ziele (z. B. Klimaschutz, Biodiversität) haben oder nur kurzfristig wirken, erhöhen die Verwundbarkeit gegenüber dem Klimawandel anstatt sie zu verringern.
GRÜNSTATTGRAU ist Partner im Projekt „Queen Gudrun“, das eine ganzheitliche energetische und ökologische Sanierung des Blocksanierungsgebiets Gudrunstraße II in Wien untersucht. Ziel ist die ressourcenschonende Erneuerung eines gesamten Stadtquartiers durch innovative Energie-, Wasser- und Begrünungskonzepte. Im Fokus stehen unter anderem die Nutzung von aufbereitetem Grauwasser für Energiegewinnung, Kühlung und Bewässerung sowie partizipative Planungsprozesse, um übertragbare Lösungen für eine sozial verträgliche und klimafitte Stadterneuerung zu entwickeln.


