GREEnergieausweis

Das Ziel des Projekts ‚GREEnergieausweis’ ist, Gebäudebegrünung zukünftig in Berechnungen für den Energieausweis zu integrieren. Mithilfe verschiedener Indikatoren bewertet der Energieausweis grundsätzlich die Energieeffizienz von Gebäuden und dient somit der besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Gebäude(teile) untereinander. Seinen Ursprung hat der Energieausweis in der EPBD (Energy Performance of Buildings Directive), der "EU-Gebäuderichtlinie". Die dort angeführten Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sind von den Mitgliedsstaaten auf nationaler Ebene umzusetzen, um die Dekarbonisierung des Gebäudebestands voranzutreiben.

Geplant sind Interviews und ein interaktiver Online-Workshop mit relevanten Stakeholdern. Im Rahmen dieser soll herausgefunden werden, welche Schritte notwendig sind, um den Einfluss von Begrünungen auf die sommerliche Überwärmung im Energieausweis abzubilden. Die Ergebnisse der Interviews und Workshops werden in einer publizierbaren Studie zusammengefasst. Diese soll als Basis für weitere Handlungsschritte dienen und so die Umsetzung von Begrünungen als Maßnahme zur Gebäudeoptimierung forcieren. Außerdem soll aufgezeigt werden, welche Forschungsarbeiten noch durchzuführen sind, um die energetische Optimierung von Gebäuden durch Begrünung zu quantifizieren. Außerdem sollen Berechnungsmodelle, mit denen der Einfluss von Begrünungen (U-Wert, Mikroklima,..) abgebildet werden kann, dargestellt werden.

Das Bauphysikbüro Schöberl und Pöll leitet das Projekt, weiters arbeiten die Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien und GRÜNSTATTGRAU am ‚GREEnergieausweis‘ mit. Gefördert wird das Projekt durch das Programm „Stadt der Zukunft“ (7. Ausschreibung) der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

 

Förderprogramm

Stadt der Zukunft (7. Ausschreibung)

Projektergebnisse

Die zu erwartenden Ergebnisse sind neue Berechnungsansätze und Lösungsvorschläge, um die Auswirkungen von Dach- und Fassadenbegrünung (Verdunstung - Kühlung, Verschattung, Puffereffekt) auf das Gebäude und Umfeld zu quantifizieren und im weiteren Verlauf in den Energieausweis einfließen zu lassen.

Projektpartner

 

 

 

Weitere Infos

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