Biotope City: Erfahrungen mit naturinklusivem Bauen
Wie können durch Begrünung Formen der Architektur geschaffen werden, die nicht nur Raum für Pflanzen bieten, sondern auch Habitate für die damit zusammenlebenden Lebewesen?
Die temperatursenkenden Effekte von Begrünung im urbanen Raum sind glücklicherweise nun breit bekannt.
Doch was heißt Begrünung? Blattgrün ist keine Kühlungsmaschine, es ist Teil eines komplexen Systems von Leben, von dessen Effekten nicht nur wir profitieren, sondern das auch die Basis darstellt für ein großes Spektrum von Lebewesen, beginnend bei Insekten und Vögeln bis hin zu Kleintieren. Die Stadt als Teil der Natur stellt eine eigene Form eines Biotops dar, in dem die Pflanzen eine wichtige Rolle spielen, aber alles andere als auf sich alleine gestellt existieren. Das heißt, sie bieten Nahrung und Habitate für andere Lebewesen.
Zentrale Frage beim Begrünen lautet: Wie können wir das unterstützen? Wie können wir insbesondere durch das Begrünen von Gebäuden Formen der Architektur schaffen, die nicht nur Raum für Pflanzen bieten, sondern auch Habitate für die damit zusammenlebenden Lebewesen? Eine ästhetische und konstruktive Herausforderung für die Gestaltung von Architektur!
Die niederländische Landschaftsarchitektin Maike van Stiphout hat sich diesem Thema seit vielen Jahren gewidmet. In ihrem Vortrag wird sie Lösungen zeigen, die sie entwickelt und praktisch realisiert hat und die sich bewährt haben.
Der Vortrag wird auf englisch gehalten.
Zoom-Zugangslink:
https://bokuvienna.zoom.us/j/67848465261?pwd=RktrL2M5VzR0SDdaNmFTMlRjUGs3Zz09
Falls Sie verhindert sein sollten: die Vorträge können nachgehört werden auf dem Youtube Kanal von Biotope City Journal. Wenn Sie den youtube Kanal abonnieren, verpassen Sie nichts mehr, Sie werden über jeden neuen nachzuhörenden Vortrag informiert!
Beitragsbild: ©GRÜNSTATTGRAU

