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GreenStone

Das Projekt GreenStone verfolgt das Ziel, innovative und nachhaltige Betonmaterialien für den urbanen Raum und den Garten- und Landschaftsbau zu entwickeln. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Städte für einen Großteil der globalen CO₂-Emissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich sind. Besonders die Zementindustrie trägt mit etwa 8% erheblich zu den weltweiten CO₂-Emissionen bei. GreenStone setzt daher auf die Entwicklung von Geopolymer-Beton mit erhöhtem Recyclinganteil, um den Zementverbrauch deutlich zu reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten.

Im Rahmen des Projekts wird eine neue Betonrezeptur entwickelt, die nicht nur CO₂-Emissionen senkt, sondern auch leicht, langlebig, dicht und kostengünstig ist. Ziel ist es, den Zementgehalt um mehr als 50% zu reduzieren und den Anteil an Recyclingmaterialien auf über 30% zu erhöhen. Die entwickelten Materialien sollen insbesondere im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden, beispielsweise für Entwässerungsrinnen, Pflanzentröge oder Kabeltröge. Dabei wird auf die Erhaltung der hohen Festigkeit und Haltbarkeit von Hochleistungsbeton Wert gelegt.

Das Projektkonsortium besteht aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit umfassender Expertise in Betontechnologie, Materialwissenschaft und nachhaltiger Produktion. Die Firma Graspointner bringt ihre Erfahrung in der maschinellen Verarbeitung und Produktion von Betonprodukten ein, während Staretschek als Experte für Baurohstoffe die Auswahl und Analyse alternativer Bindemittel übernimmt. GRÜNSTATTGRAU sorgt für die Verbreitung der Projektergebnisse und die Einbindung relevanter Zielgruppen.

Im Forschungsdesign werden sowohl Labor- als auch Feldversuche durchgeführt, um die Materialeigenschaften und die Praxistauglichkeit der neuen Betonrezeptur zu überprüfen. Dabei werden sowohl Frisch- als auch Festbeton getestet, um die optimale Zusammensetzung und Verarbeitung zu bestimmen. Die Ergebnisse werden durch Lebenszyklusanalysen (LCA), Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Impact Assessments ergänzt, um die ökologischen und ökonomischen Vorteile des neuen Materials zu belegen.

GreenStone bietet zahlreiche Vorteile für verschiedene Zielgruppen: Für Endkundinnen und Endkunden bedeutet der Einsatz von Geopolymer-Beton mit Recyclinganteil eine nachweisbare CO₂-Einsparung ohne Mehrkosten. Städte und Kommunen profitieren von langlebigen, widerstandsfähigen und nachhaltigen Baumaterialien, die auch unter extremen Bedingungen wie Überschwemmungen oder chemischen Belastungen eingesetzt werden können. Für die Wirtschaft eröffnet das Projekt neue Marktchancen im Bereich nachhaltiger Baustoffe und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit durch innovative Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen.

Beginn

Feb. 2025

Ende

Juli 2027

Förderprogramm

Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt (TIKS) 2024 - Urbane Systeminnovationen

Projektpartner

 

Logo vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Logo von FFG
Logo Stadt der Zukunft Innovationslabor

GRÜNSTATTGRAU IST

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