Abfallwiederverwendung im 3D-Druck

DIE 3D-DRUCK & ADDITIVE FERTIGUNG-HERAUSFORDERUNG

Abfallwiederverwendung durch Integration in große 3D-Druckverfahren für den Bausektor

Eines der Merkmale der Bauprozesse sind die großen Dimensionen der Bauteile. Diese Art von großformatigen Elementen impliziert einen hohen Verbrauch an Materialressourcen. Dieser hohe Materialverbrauch könnte sich in eine Chance verwandeln, wenn die Materialien aus Abfällen aus dem Bausektor selbst oder anderen Sektoren recycelt würden.

Die Hauptherausforderung besteht hier darin, einen Druckprozess für Bauelemente zu entwickeln, der die Einbeziehung von Abfallmaterialien (Sekundärrohstoffe oder SRM) ermöglicht, um die Vorteile des 3D-Drucks (Personalisierung, Sicherheit, Geschwindigkeit, etc.) mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu kombinieren, was zu einer Reduzierung der Umweltbelastung führt. Die unterstützten Aktivitäten könnten sich auf die Identifizierung verschiedener Abfallströme konzentrieren, die mit Bauanwendungen kompatibel sind, ihre Bewertung und die Analyse der Integration dieser Sekundärrohstoffe in einen 3D-Druckprozess für das Bauwesen und die Identifizierung von Hauptanwendungen, bei denen gedruckte Materialien mit einer Ladung von SRM integriert werden sollen. Es werden Vorschläge erbeten, um Technologien zu entwerfen und zu entwickeln, die den 3D-Druck mit einem gewissen Prozentsatz an recycelten Materialien ermöglichen, um Komponenten für die Bauindustrie zu erstellen. Je nach Ausgangspunkt der Entwicklung (ab TRL4) könnte das Projekt eine Validierung in Testbeds oder Pilotgebäuden der Verwendung von Recycling-/Abfallmaterial in einem bestimmten 3D-Konstruktionsprozess integrieren.

Erwartete Ergebnisse/Auswirkungen: 

  • Neue 3D-gedruckte Konstruktionskomponenten, die Sekundärrohstoffe als Hauptbestandteil im Basismaterial integrieren.
  • Reduzierung von Bauabfällen durch die Wiedereinbindung in den Prozess.
  • Verringerung der Auswirkungen anderer Industrien durch die Integration ihrer Abfälle in den Bauprozess.
  • Reduzierung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen durch die Bauindustrie, indem ein Teil der konventionellen Materialien (Zement, Zuschlagstoffe, etc.) durch recycelte Abfälle ersetzt wird.
  • Reduzierung des allgemeinen Kohlenstoff-Fußabdrucks von Bauprozessen.

Vote jetzt für dieses Projekt

GrünstattGrau wird ermöglicht durch

Logo vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Logo von FFG
Logo Stadt der Zukunft Innovationslabor

und ist

Logo klimaaktiv Partner

Stadt der Zukunft ist ein Forschungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wird im Auftrag des BMVIT von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT abgewickelt.

Nach Oben