ÖNORM B 1131 veröffentlicht – Meilenstein für die Bauwerksbegrünung
Mehr als 100 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zum ersten Impulsseminar für GartengestalterInnen, das in Salzburg, Linz, Wien, Graz, Klagenfurt und Dornbirn stattfand. Die Veranstaltung, organisiert von der Österreichischen Blumenwerbung GmbH in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Landesinnung, erwies sich bereits bei ihrer Premiere als voller Erfolg.
Im Februar durften wir Gäste der European Federation of Green Roof & Living Wall Associations (EFB) aus Swansea, Wales, bei GRÜNSTATTGRAU begrüßen. Vertreten waren unter anderem Expert:innen von Natural Resources Wales sowie dem Swansea City Council. Im Rahmen einer Dachexkursion besuchte die Delegation unser hauseigenes Projekt in der Favoritenstraße 50 und nutzte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat die Challenge „Nature‑based Solutions“ im Rahmen von Expedition Zukunft gestartet. Die Challenge richtet sich an Innovator:innen, Forscher:innen, Unternehmen und andere Organisationen, die naturbasierte Lösungen entwickeln und umsetzen. Ziel ist es, Projekte zu fördern, die zeigen, wie Innovationen „mit statt gegen die Natur“ wirken können.
Die Stadt Wien informiert, dass die Fördermittel für Dachbegrünungen, Fassadenbegrünungen (sowohl straßenseitig als auch vom Privatgrund aus) sowie für Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen in der aktuellen Förderperiode bereits ausgeschöpft sind.
Die European Federation of Green Roof and Green Wall Associations (EFB) und das World Green Infrastructure Network (WGIN) haben gemeinsam neue Leitlinien veröffentlicht, die zeigen, wie EU-Recht auf nationaler und lokaler Ebene umgesetzt werden kann, um gebäudeintegrierte Naturlösungen voranzubringen.
Die Sanierungsquote ist zu gering, der Bodenverbrauch zu hoch. Die Gründe für beides werden viel besprochen. Wir suchen Beispiele für Sanierungen und Sanierungsvorhaben mit faszinierendem Ergebnis – „neuer als Neubau“ – im In- und Ausland. Berichte von allen Beteiligten: Architektur, Forschung, Technische Büros, Freiraumplanung …
Im europäischen Bewertungsrahmen Level(s) ist Begrünung ein WICHTIGER BEITRAG, aber kein eigenständiger Indikator, sondern eine systemische Maßnahme, deren Beitrag sich ausschließlich über nachweisbare Effekte auf definierte Kennwerte entfaltet.
Diese Herangehensweise unterscheidet Level(s) grundlegend von punktbasierten Bewertungssystemen: Nicht die Maßnahme selbst, sondern ihre messbare Wirkung über den Lebenszyklus ist entscheidend. GRÜNSTATTGRAU arbeitet an der Darstellung der Wirkungen.
Zum Jahresausklang sagen wir Danke für ein starkes Jahr voller Austausch, Zusammenhalt und gemeinsamer Lernkurven – auch dann, wenn der Gegenwind spürbar war. Bauwerksbegrünung hat 2025 ihren Platz als funktionaler Teil der Gebäudehülle, als Beitrag zur Klimawandelanpassung und als echte Zukunftssicherung für Städte und Gebäude weiter gefestigt.
Artikel 8 zur Wiederherstellung städtischer Ökosysteme verpflichtet die Mitgliedstaaten, Grünflächen und Baumüberschirmung in Städten mindestens auf dem heutigen Niveau zu sichern und ab 2030 schrittweise auszubauen; Anmerkungen, Vorschläge und Kommentare können bis zum 16. Januar eingebracht werden.